Mittwoch, 30. Dezember 2009

Barkas B1000 Polizei Sachsen von Brekina

Schon vor einiger Zeit erschien in der Post Collection unter der Artikelnummer 018083 für knapp 20 Euro das Set "20 Jahre Wende - Fahrzeuge der Hilfsorganisationen". Enthalten ist ein VW T2 der Feuerwehr Sassnitz und ein Barkas B1000 in der bundesdeutschen weiß/minzgrünen Polizeilackierung, beide von Brekina. Und seit erscheinen war ich hin- und hergerissen ob ich es kaufen soll oder nicht. Dagegen sprach für mich zum einen, daß das Feuerwehrmodell nicht in meine Sammlung passt und zum anderen macht das Set für mich insgesamt wenig Sinn. Ein West-Auto mit Ost-Beschriftung und ein Ost-Auto mit West-Beschriftung, was aber nie in den alten Bundesländern im Einsatz war, irgendwie finde ich das etwas an den Haaren herbeigezogen. Dafür sprach aber, daß der Barkas nach einem Vorbild aus Sachsen gestaltet wurde und somit passt dieses Modell natürlich hervorragend in meine Sammlung. Da man nicht sagen kann, ob diese Bedruckungsvariante irgendwann ins reguläre Brekina Programm kommt, habe ich mich dann doch für den Kauf entschieden.

Wie der Vergleich mit dem Originalfoto zeigt, hat Brekina das Polizeifahrzeug exakt umgesetzt. Sogar die hinteren Scheiben wurden weiß bedruckt. Am Heck hat Brekina sich für einen einfachen umlaufenden grünen Streifen entschieden. Gut möglich, daß beim Original die komplette Hecktür grün war, aber das ist auf dem Bild nicht zu erkennen. Das Originalfoto habe ich übrigens 1998 bei der Autobahnpolizei in Dresden gemacht, als das Fahrzeug kurz vor der Ausmusterung stand.

Ich habe gleich noch die Gelegenheit genutzt den neuen Brekina Barkas einmal neben einen von S.E.S. Modelltec zu stellen. Dieser stammt aus Formen aus den 60er Jahren und ist hierdurch natürlich nicht mehr so ganz zeitgemäß. Die Bedruckung des S.E.S. Modells entstand nach einem Vorbild aus Brandenburg, aber auch in Sachsen gab es Fahrzeuge mit dieser Lackierung, wie dieses Bild auf Polizeiautos.de zeigt.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Lesern von Interstate 87 frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und ein gesundes neues Jahr!

Sonntag, 20. Dezember 2009

VW Amarok und VW T5 von Wiking

Zwei neue Volkswagen Nutzfahrzeuge haben diese Woche den Weg in meine Sammlung gefunden. Zum einen ist das der 2009 überarbeitete VW T5 Multivan, und zum anderen ist das der brandneue VW Amarok, beide aus dem Hause Wiking. Wenn mir etwas noch besser gefällt als SUVs, dann sind es Pickups. Und wenn es dann noch ein so gelungenes Exemplar ist wie der Amarok, dann muß ich den auch sofort haben. Wenn man das Modell sieht, dann kann man erstmal erkennen, wie groß dieses Auto eigentlich ist. Breite und Höhe entsprechen ungefähr der des Touareg, aber der Amarok ist ein ganzes Stück länger. Wiking hat den Charakter dieses Fahrzeuges erstklassig umgesetzt, mit kantigen Konturen und breiten Rädern. Die übrigen Features dieses Modells (und auch des neuen Multivans) entsprechen dem aktuellen Standard, da gibt es nichts zu meckern. Den produktgepflegten T5 gibt es übrigens auch noch als Kastenvariante.

Die Modelle sind für je 10,90 Euro bei Volkswagen unter folgenden Teilenummern erhältlich:

VW Amarok
2H7 099 301 6RF - Mendozabraun metallic
2H7 099 301 U9Z - Cristallweiß
2H7 099 301 EV1 - Naturalgrey metallic

VW T5 GP Multivan
7H5 099 301 GP A7W - Reflexsilber metallic
7H5 099 301 GP H5X - Nightblue metallic

VW T5 GP Kasten
7H1 099 301 GP B9A - Candyweiß
7H1 099 301 GP A3H - Salsarot

Eines stört mich aber bei den aktuellen VW Werbemodellen ganz gewaltig, die Verpackung. Bis vor kurzem bekam man VW Modelle in normalen Plastik-Faltschachteln, jetzt muß es unbedingt eine Präsentations-Box sein. Die Dinger braucht kein Mensch.


Fotos: © Ray Kippig

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Fahrzeuge der Deutschen Post der DDR

Post Modelle sind eigentlich garnicht mein Sammelgebiet, aber da ich DDR Modelle sammle und ich kürzlich sowohl einen Barkas Kastenwagen als auch ein Robur Koffer-LKW von Espewe günstig ersteigern konnte, habe ich die Sammlung gleich noch um zwei weitere Miniaturen jüngeren Datums ergänzt. Dabei handelt es sich um den IFA W50 Bautruppwagen von S.E.S. Modelltec und den Trabant 601 Universal von Herpa. Diese beiden neuen Modelle und der Barkas sind die einzigen Postfahrzeuge aus DDR-Zeiten an die ich mich bewußt erinnern kann. Überhaupt erinnere ich mich nur an graue Post Fahrzeuge. In der Theorie sollten ja normale Postfahrzeuge gelb sein, Fahrzeuge des Fernmeldedienstes grau und Fahrzeuge des Rundfunks blau. Ich schätze aber, daß auch der Post Fuhrpark zugeteilt bekam was gerade vom Band lief, egal welche Farbe. So wurden bei uns z.B. mit einem grauen Trabant Pakete ausgefahren.

Das erste Foto zeigt die drei genannten Modelle IFA W50 BTP (S.E.S. Modelltec), Barkas B1000 (Espewe) und Trabant 601 Universal (Herpa), eine kleine, für mich abgeschlossene, Sammlung. Interessant sind die unterschiedlichen Grautöne, wobei ich nicht sicher bin welcher korrekt ist.

Das zweite Bild zeigt den Robur LO 2500 in der Variante Fernsprechbautrupp. Das Modell ist super detailiert, wenn man bedenkt, daß es bereits in den 60er Jahren hergestellt wurde und somit über 40 Jahre alt ist.


Fotos: © Ray Kippig

Freitag, 11. Dezember 2009

Wartburg 353 Feuerwehr von Herpa

Gerade ausgeliefert wurde der Wartburg 353 in der Formvariante ab Baujahr 1985 in der typischen DDR Feuerwehrlackierung. Das Modell hat die Artikelnummer 048392 und kostet 10,00 Euro. Obwohl das eigentlich eine der wichtigsten Bedruckungsvarianten ist, hat es doch einige Jahre gedauert bis Herpa dieses Modell auf den Markt gebracht hat. Fahrzeuge wie dieses waren in der ganzen DDR im Einsatz. Eines von vielen möglichen Vorbildern ist der Wartburg 353 der Berufsfeuerwehr Karl-Marx-Stadt bzw. später auch noch Chemnitz. Der Vergleich mit den Vorbildfotos (welche übrigens auch Herpa als Vorbild dienten) zeigt, was hier für ein schönes Modell entstanden ist. Die Beschriftung ist korrekt ausgeführt. Im Gegensatz zum Volkspolizei Wartburg hat Herpa silberne Lautsprecher für die Blaulichtbrücke verwendet, was dem Modell wesentlich besser steht. Türgriffe und Lüftungsgitter sind schwarz bedruckt. Zu DDR Zeiten hatte das Fahrzeug übrigens kein Wappen auf der Tür.

Für mich ist das Fahrzeug ein weiterer Baustein zu einem kompletten Löschzug der Karl-Marx-Städter Feuerwehr.


Fotos: © Ray Kippig

Samstag, 5. Dezember 2009

Ford Explorer von Atlas

Vor ca. zwei Wochen bekam ich den Ford Explorer von Atlas geliefert, ein Modell auf das ich mich schon seit längerem gefreut hatte. Zum einen weil ich SUVs mag und zum anderen weil der Ford Explorer im Grunde die Mutter aller SUVs ist. Atlas hat als Vorbild die erste Generation des Ford Explorer gewählt, welche von 1990 bis 1993 gebaut wurde, bzw. nach einem Facelift bis 1995.
Atlas bietet Modellautos im Maßstab 1:87 als Modellbahnzubehör an und dementsprechend einfach ist auch deren Gestaltung. Andererseits ist die Ausstattung garnicht schlecht... einzeln eingesetzte Scheinwerfer und Rücklichter, Gummireifen auf durchbrochenen Felgen, schwarz bedruckte Fenstergummis und einzeln eingesetzte Spiegel sind durchaus zeitgemäß. Ich denke die Räder sind etwas groß geraten, aber die Proportionen des Modells stimmen, was bei den bisherigen Atlas Modellen auch nicht immer so ganz der Fall war.

Für die Zukunft hoffe ich immernoch auf einen Ford Explorer der zweiten Generation, denn dieser war für mich jahrelang das SUV Nummer eins.

Ich habe gleich mal noch die bisherigen Atlas 1:87 Modelle mit auf das Foto genommen. Links ist der Ford F-150 Pickup zu sehen, wie er von 1999 bis 2004 gebaut wurde. Als nächstes Modell folgt der Ford Taurus in der Form von 1996 bis 1999, was für mich das bisher beste Atlas Modell war. Das dritte Modell in der Reihe ist der von 1978 bis 1983 gebaute Ford Fairmont. Hier ist mir persönlich die Front zu schlank und das Heck zu wuchtig. Den 78er Fairmont bietet Atlas auch noch als Kombi an, wobei ich denke, daß hier die Proportionen besser umgesetzt wurden. Desweiteren gibt es im Maßstab 1:87 noch eine 1984er Ford LNT 9000 Sattelzugmaschine.


Foto: © Ray Kippig